Heute wichtig: Geplante Verfassungsänderung für Venezuela, Einschränkungen am Dortmunder Hauptbahnhof, Merkel bei Putin

                                                           
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Guten Morgen aus der SZ-Redaktion,
das sollten Sie heute wissen - ein Überblick von Dorothea Grass.
 
 
 
Was wichtig ist
 
Venezolanischer Präsident spricht sich für Verfassungsänderung aus. Maduro will unter Einbeziehung der Bürger und vor allem der Arbeiter eine Volksversammlung einberufen und die Verfassung von 1999 reformieren. Die Gegner des amtierenden Präsidenten warnen vor einer offenen Diktatur. Lesen Sie hier mehr.

Hamas ändert ihr politisches Programm - erstmals seit 30 Jahren. Die radikal-islamische Organisation deutet darin die Bereitschaft an, übergangsweise einen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 zu akzeptieren. Das Papier erscheint zwei Tage, bevor der gemäßigte Palästinenserchef Abbas US-Präsident Trump trifft. Zu den Einzelheiten

Trump bezeichnet Treffen mit Kim Jong-un als "Ehre". Der US-Präsident hat sich grundsätzlich zu einem Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber bereit erklärt. Trumps Sprecher Spicer relativiert die Äußerungen später allerdings wieder. Hintergründe und Details

USA geben Reisewarnung für Europa heraus. Das US-Außenministerium bezieht sich dabei auf Terroranschläge in Frankreich, Russland, Schweden und Großbritannien. Zur Nachricht

Weiter Störungen nach entgleistem ICE in Dortmund. Reisende am Dortmunder Hauptbahnhof müssen offenbar noch tagelang Einschränkungen in Kauf nehmen. Heute Morgen sollen die Bergungs- und Reparaturarbeiten beginnen. Die beiden hinteren Wagen des Fernzugs waren am Montagabend aus bisher ungeklärter Ursache aus dem Gleis gesprungen. Mehr dazu hier

 
 
 
 
Was wichtig wird
 
Merkel besucht Putin in Sotschi. Es ist der erste Besuch der Bundeskanzlerin beim Kremlchef seit zwei Jahren. Bei den Gesprächen am Schwarzen Meer soll es unter anderem um die Konflikte in der Ukraine und in Syrien gehen. Das Treffen dient der Kanzlerin auch zur Vorbereitung des G-20-Gipfels im Juli.

Vor der NRW-Wahl: Kraft und Laschet im TV-Duell. Damit geht der Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen zwischen der amtierenden Ministerpräsidentin Kraft und dem CDU-Spitzenkandidaten Laschet in die finale Phase. Beide stellen sich ab 20:15 Uhr im WDR-Fernsehen den Fragen der Chefredakteurinnen.

 
 
 
 
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"Das ist heilig, das ist göttlich"
Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison über ihre Rolle als Künstlerin, den Wortschatz von Donald Trump und warum sie Günter Grass verzeihen würde. Zum Interview
 
 
 
 
 
Im Schlafzimmer ist das Geld versteckt
18 Jahre lang schlich G. sich in fremde Häuser, durch Fenster, Garagen, gesicherte Türen. Er sagt: Diebstahl in Deutschland ist so einfach. Besuch bei einem Einbrecher. Zum Text
 
 
 
 
 
Kann man sich Faulheit abgewöhnen?
Die schönsten Pläne im Leben scheitern oft an der eigenen Trägheit.
Zur Frage, ob sich Disziplin und Selbstkontrolle trainieren lassen. Die Details
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Frühstücksflocke
 
Sehnsucht nach dem Reck. Fabian Hambüchen liebäugelt offenbar mit einer Rückkehr auf die große Kunstturn-Bühne. Dem Radiosender SWR3 sagte der 29-jährige Olympiasieger auf die Frage, ob er an einen Start bei der WM 2019 denke: "Ich habe ja nach Rio gesagt, meine internationale Karriere ist beendet. Aber so 'ne WM in Stuttgart, die reizt natürlich - und 'Sag niemals nie'."
 
 
 
 
 
 
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Das Wochenende im Überblick: Brexit-Strategie der EU, Debatte um Leitkultur, Schweizer Agent in Deutschland

                                                           
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Guten Abend aus der SZ-Redaktion,
das sind die wichtigsten Themen des Wochenendes - zusammengestellt von Juri Auel.
 
 
 
 
Das Wochenende kompakt
 
EU geht geschlossen in die Brexit-Verhandlungen. Vier Minuten, mehr haben die EU-Staaten nicht gebraucht, um ihre Strategie für die Trennung von den Briten zu beschließen. Damit senden sie ein klares Signal nach London. Von Sebastian Jannasch, Thomas Kirchner und Alexander Mühlauer, Brüssel

Schulz kritisiert de Maizières Leitkultur-Vorstoß. "Die deutsche Leitkultur ist Freiheit, Gerechtigkeit und ein gutes Miteinander, so wie es im Grundgesetz steht", sagte der SPD-Politiker. De Maizière hatte am Wochenende mit einem Zehn-Punkte-Plan zu dem Thema für Aufsehen gesorgt. Die Details. Auch Heribert Prantl hält den Plan des Ministers für überflüssig. Statt eine Leitkultur zu propagieren, müsse es darum gehen, eine Kultur des Zusammenlebens zu etablieren. Zum Kommentar

US-Kongress wendet "Shutdown" ab. Republikaner und Demokraten haben sich auf ein neues Haushaltsgesetz geeinigt und damit eine drohende Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung vorerst abgewendet. Die Details. Dennoch kommen auf US-Präsident Trump noch eine Menge ungelöste Probleme zu. Die Analyse von Thorsten Denkler

EXKLUSIV Schweizer Spion sollte deutsche Steuerfahnder ausforschen. Ein in Frankfurt verhafteter Agent war offenbar auf deutsche Finanzbehörden angesetzt worden und soll eine Liste mit Beamten geführt haben. Der Mann soll im Auftrag des Schweizer Nachrichtendienstes gearbeitet haben. Das berichten Georg Mascolo und Nicolas Richter

Ein Nachruf auf Ueli Steck. "Scheitern heißt für mich, wenn ich sterbe", sagte der Schweizer einst. Er war einer der besten Alpinisten der Welt, er wusste um die Risiken seines Sports. Jetzt ist er bei einem Rekordversuch im Himalaja tödlich verunglückt. Zum Text

Weltgrößter Zementkonzern soll Schutzgeld an IS gezahlt haben. Die französische Firma Lafarge soll die Terrormiliz indirekt finanziert haben, um ihre Mitarbeiter in Syrien zu schützen. Jetzt ermittelt die Justiz, schreibt Thomas Fromm
 
 
 
 
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von Friederike-Zoe Grasshoff, Redakteurin im Panorama-Ressort
 
 
 
 
 
 
 
 
Breaking Bad
18 Jahre lang ist G. in fremde Häuser eingestiegen. Er sagt: Deutschland ist ein gutes Land für Leute wie ihn, alles war so einfach. Hannes Vollmuth hat einen Einbrecher besucht.

"Anfänger arbeiten mit Brechstange, zu auffällig. Viele Fenster sind nur gekippt, Kellertüren unverschlossen, Garagentüren offen, einmal sind sie über ein Dachfenster rein. Gegen Fingerabdrücke trägt man Einweghandschuhe wie im Krankenhaus. Das kann man alles lernen, sagt G., 30 Sekunden für eine Tür, nicht schwer." Zum Text
 
 
 
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3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende
 
Von der Leyen sieht "falschen Korpsgeist" hinter Bundeswehrskandal. Wieso blieb das extreme Gedankengut des Offiziers Franco A. so lange geheim? Der Fall bringt die Bundeswehr in Erklärungsnot. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wirft nicht nur seinen direkten Vorgesetzen in der Bundeswehr Versagen vor. Mehr dazu

Mehr Anerkennung, mehr Gehalt für Pflegekräfte. Um Krankenschwestern anzulocken, zahlen Kliniken mittlerweile Kopfgeld, Doch das ist Unsinn, kommentiert Astrid Viciano.

Hacker veröffentlicht zehn neue Folgen von "Orange is the new Black". Der Streaminganbieter Netflix wurde offenbar erpresst, hat aber nicht gezahlt. Der Täter behauptet, auch Sendungen anderer Anstalten gehackt zu haben. Die Einzelheiten von Kathleen Hildebrand
 
 
 
 
SZ-Leser diskutieren
 
Merkel in Saudi-Arabien - ein guter Schritt der Diplomatie? Christoph Peschke findet es "ethisch-moralisch unverantwortlich", Geschäfte mit dem Land zu tätigen, statt Sanktionen zu verhängen. Seiner Meinung nach sei es zwar "nicht per se falsch, zu diplomatischen Gesprächen nach Saudi-Arabien zu reisen - der Gesprächsfaden sollte nie abreißen -, aber es kommt darauf an, was man bespricht". Aus Sicht von Zopora gelingt Merkel genau diese Gratwanderung "verhältnismäßig gut": "Es ist ein Geben und Nehmen, wozu Diplomatie nun einmal da ist." Diskutieren Sie mit uns.
 
 
 
 
 
 
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