Mit weicher Hand. Wie Berlin versucht, den Kampf im Görlitzer Park doch noch zu gewinnen

                                                           
 
 
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Liebe Leserin, lieber Leser,
 
im Sommer 2014 schrieb SZ-Magazin-Reporter Patrick Bauer einen fantastischen Text über das Columbiabad in Berlin-Neukölln, das berüchtigtste Freibad Deutschlands. Drei Jahre später hat Bauer sich nun wieder seiner Heimatstadt angenommen – diesmal dem Görlitzer Park. Seit vergangenem Sommer recherchierte Patrick Bauer zusammen mit dem Fotografen Jörg Brüggemann im Görli; gefährlich war das oft, aber auch komisch, deprimierend, rührend und lehrreich. Es gab Anlass zur Hoffnung, dass es gelingen kann, den Drogenhandel und die alltägliche Gewalt in den Griff zu kriegen. Und es gab Anzeichen dafür, dass es mit dem Park trotz aller Bemühungen doch kein gutes Ende nehmen wird. Ein riesenlanger Text ist entstanden und sehr beeindruckende Fotos – die Titelgeschichte morgen im SZ-Magazin.
 
 
  DIE THEMEN DES AKTUELLEN HEFTES  
 
     
 
 
 
Ihr Gesichtsausdruck, wenn Sie eine vertrackte Stelle spielen, Daniel Hope?
 
Der preisgekrönte Geiger im Interview ohne Worte über Rammstein, politische Ansichten und Eitelkeit auf der Bühne. Weiterlesen…
 
     
 
 
Torte ohne Reue
 
Bammel vor Sahne und Buttercreme? Von dieser Torte können Sie sich guten Gewissens noch ein Stück nehmen. Und noch eins. Weiterlesen…
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
DIE DREI GROSSEN LÜGEN des VERKEHRSFUNKS
 
1.
»Etwa 15 Minuten Zeitverlust.«

2.
»Löst sich gerade auf.«

3.
»Ansonsten freie Fahrt.«
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alles im grünen Bereich?
 
Im Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg treffen Drogendealer, Mütter mit Kleinkindern, feierwütige Touristen und erholungssuchende Anwohner aufeinander. Das führt seit Jahren zu Konflikten, die nun ein Parkmanager mit einigen Helfern befrieden soll. Wir haben ihn auf seiner Mission begleitet. Weiterlesen…
 
     
 
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Der Klügere fragt nach
 
Was ist weniger schlimm: Planvoll zu lügen oder aus reinem Unwissen heraus falsch zu handeln? Die Gewissensfrage.
Weiterlesen…
 
     
 
 
Marinierter Schweinebauch
 
Ein klassischer Schweinebauch – schön und gut, aber manchmal braucht es eine ungewohnte Note, um ein Gericht richtig lecker zu machen. So wie in diesem Rezept. Weiterlesen…
 
     
 
 
Richtige Sauklauen
 
In wütenden Online-Kommentaren stößt unser Kolumnist immer wieder auf dasselbe Wort. Das bringt ihn unweigerlich dazu, sich Gedanken über das Verhalten landwirtschaftlicher Nutztiere zu machen. Weiterlesen…
 
     
 
 
»Wir sind keine bloßen Fliegenbeinzähler«
 
Forsa-Chef Manfred Güllner ist einer der dienstältesten Meinungsforscher des Landes – und einer der umstrittensten. Ein Gespräch über Deutungshoheit und darüber, wie man Wahlen gewinnt. Weiterlesen…
 
     
 
 
Lust auf Prunk
 
Königlich schlafen und ausgezeichnet essen: Diese Woche gibt es zwei Übernachtungen im Hotel des Jahres zu gewinnen. Zum Gewinnspiel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Der Tag im Überblick: Explosionen in Chemiefabrik in Texas, Bombenentschärfung in Frankfurt, Protest beim NSU-Prozess

                                                           
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Wassermassen umgeben die Petrochemie-Fabrik nahe der texanischen Hauptstadt Houston.
 
 
 
 
 
Guten Abend aus der SZ-Redaktion,
hier die wichtigsten Themen des Tages - zusammengestellt von Julia Ley.
 
 
 
 
Der Tag kompakt
 
Zwei Explosionen nach Überschwemmungen in Chemiefabrik in Texas. In Folge des Hurrikans war die Stromversorgung in der Fabrik ausgefallen - und damit die Kühlung für die dort genutzten Chemikalien. Die Anwohner wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht, doch seit den Explosionen schwelt ein Feuer in der Fabrik, schwarzer Rauch tritt aus. Dieser sei "unglaublich gefährlich", warnen die Behörden. Zu den Details
  
In Frankfurt müssen 60 000 Menschen evakuiert werden. Am kommenden Sonntag soll im Frankfurter Westend eine 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe entschärft werden. Die Umgebung wird in einem Umkreis von 1,5 Kilometern abgesperrt. Warum sogar die die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes nervös sind, lesen Sie hier.  

Aktivisten erzwingen Unterbrechung des NSU-Prozesses. Die Aktivisten warfen den Vertretern der Bundesanwaltschaft "institutionellen Rassismus" und "Missachtung der Betroffenen" vor. Die Bundesanwaltschaft verharmlose das "neonazistische Netzwerk, das hinter dem NSU steht". Es ist die erste Störung dieser Art in den viereinhalb Jahren, die der Prozess jetzt schon dauert. Zum Bericht von Wiebke Ramm
 
 
 
 
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Meine Empfehlung  
 
 
 
von Timm Klotzek, SZ-Magazin-Chefredakteur
 
 
 
 
 
 
 
 
Mit weicher Hand
Wie Berlin mit ungewöhnlicher Taktik versucht, den Kampf gegen Drogen und Gewalt im berüchtigten Görlitzer Park doch noch zu gewinnen.

"Im Sommer 2014 schrieb Patrick Bauer über das Columbiabad in Berlin-Neukölln, das berüchtigtste Freibad Deutschlands. Drei Jahre später hat er sich nun wieder seiner Heimatstadt angenommen. Zusammen mit dem Fotografen Jörg Brüggemann recherchierte er im 'Görli'. Das war oft gefährlich, komisch, deprimierend, rührend, lehrreich. Es gab Anlass zur Hoffnung, dass es gelingen kann, den Drogenhandel und die alltägliche Gewalt in den Griff zu kriegen. Und es gab Anzeichen dafür, dass es mit dem Park trotz aller Bemühungen doch kein gutes Ende nehmen wird." Zum Text
 
 
 
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3 aus 24 - Meistempfohlen heute
 
Was für eine Katastrophe. Donald Trump ist von Hurrikan Harvey beeindruckt, von den Ausmaßen des Sturms und davon, wie gut er selbst die Lage im Griff hat. Und schafft es, in Texas kein einziges Opfer zu treffen. Von einer Reise ohne Empathie. Von Hubert Wetzel  

Die TV-Debatte als Wahlhölle. Alice Weidel sei unsympathisch, Christian Lindner eitel, Katrin Göring-Eckardt langweilig: Sat1 diskutiert Politik entlang persönlicher Angriffe und erleichtert keine Wahlentscheidungen. TV-Kritik von Hannah Beitzer  

Sorge um Polizisten bei Abschiebe-Flügen. Die Gefahr lauert überall in Afghanistan, sobald man den Flughafen in Kabul verlässt. Das weiß auch die Regierung. Von Bernd Kastner
 
 
 
 
SZ-Leser diskutieren
 
Wahl-O-Mat - eine Hilfe? "Eine grobe Hilfe für Menschen mit eher geringem politischen Interesse", findet Murgpirat. Die Fragen seien zu pauschal, abstimmen könne man nur schwarz/weiß. "Dennoch sollten sich die Wähler mit den Top 3 Parteien ihres Ergebnisses beschäftigen", findet er - "auch wenn es dem widerspricht, was sie sonst wählen". Ähnlich sieht Kilpikonna darin eine "nette Spielerei": "Man kann über Fragen nochmal intensiv nachdenken, die man vielleicht sonst längst wieder aus dem Gedächtnis gestrichen hätte." Maturin hingegen kritisiert den Wahl-O-Mat als "weiteren Baustein zur Simplifizierung, Schlagwortisierung und Kommerzialisierung von Politik". Diskutieren Sie mit uns.
 
 
 
 
 
 
Haben Sie Anregungen?
Kontaktieren Sie mich unter julia.ley@sz.de
 
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