Der Tag im Überblick: Merkel trifft Österreichs Kanzler, Schulz erhält Zuspruch, Yücel gegen "schmutzige Deals"

                                                           
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Österreichs Kanzler Sebastian Kurz und Bundeskanzlerin Angela Merkel.
 
 
 
 
 
Guten Abend aus der SZ-Redaktion,
hier die wichtigsten Themen des Tages - zusammengestellt von Anne Kleinmann.
 
 
 
 
Der Tag kompakt
 
Merkel will Österreichs Regierung "an ihren Taten messen". Das sagte sie bei einem Treffen mit dem österreichischen Kanzler Kurz in Berlin. Bei dem Gespräch vereinbarten die beiden Regierungschefs, die Außengrenzen der Europäischen Union zu stärken. Mehr dazu. In Berlin bemühten sich die beiden um ein harmonisches Bild, doch die Unterschiede zwischen Merkel und Kurz sind groß, erklärt Berlin-Korrespondent Stefan Braun.

SPD-Oberbürgermeister stellen sich hinter Schulz. Vor dem entscheidenden Sonderparteitag der SPD am Sonntag in Bonn erhöhen die Befürworter einer großen Koalition noch einmal den Druck. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen sich die sozialdemokratischen Oberbürgermeister mehrerer großer Städte für Koalitionsverhandlungen mit der Union aus. Von Christoph Hickmann und Lisa Schnell

Yücel lehnt "schmutzige Deals" für seine Freilassung ab. Deniz Yücel hat sich ausführlich zu seiner Haft geäußert. Der deutsch-türkische Journalist lehnt es ab, mit Hilfe "schmutziger Deals" zwischen deutscher und türkischer Regierung freizukommen. Der Korrespondent der Welt sitzt seit elf Monaten in der Türkei ohne Anklage in Haft. Weitere Informationen

Die Frage nach der Schuld. Fast neun Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat der Prozess begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den fünf Angeklagten vor, durch Fahrlässigkeit bei Bauarbeiten an einem U-Bahntunnel das Unglück verursacht zu haben. Damals kamen zwei Menschen ums Leben, zahlreiche wertvolle Dokumente wurden beschädigt oder zerstört. Zum Text

Süd- und Nordkorea planen ein gemeinsames Eishockey-Team bei Olympia. Das berichtet das südkoreanische Vereinigungsministerium. Beide Länder wollen außerdem bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang gemeinsam einmarschieren. Der Bob-Weltverband plant zudem den Einsatz eines Vierers mit Athleten aus Nord- und Südkorea als Spur-Schlitten. Zur Nachricht

Rutschende Fahrzeuge, blockierte Autobahnen. Tief "Friederike" zieht über die Bundesrepublik hinweg. Im Norden und Westen Deutschlands kam es aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse zu zahlreichen Unfällen. Bisher gibt es nur Leichtverletzte. Am Donnerstag rechnet der Deutsche Wetterdienst mit Sturmböen, Graupel- und Schneeschauern. Zu den Details
 
 
 
 
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Meine Empfehlung  
 
 
 
von Jochen Temsch, stellvertretender Ressortleiter des Ressorts Reise.
 
 
 
 
 
 
 
 
Duft der Savanne
Im Kidepo-Nationalpark im Norden Ugandas gibt es viele wilde Tiere. Doch was die Safari-Touristen freut, ärgert viele Einheimische, die ihre Felder bedroht sehen.

"Entlegener geht es kaum: Als unser Reporter Hans Gasser in den Kidepo-Nationalpark im Norden Ugandas reiste, war ihm klar, dass es dort mehr wilde Tiere als Menschen gibt. Überrascht war er aber, als er ein großes, auf einen Felsen betoniertes Gebäude vorfand, das aussah wie der Sitz eines Bond-Bösewichts.  Tatsächlich handelte es sich um die Lodge des Dikators Idi Amin. Sie wird nun für Safarigäste renoviert, die von dort einen weiten Blick über die Savanne haben werden. Was es dort zu entdecken gibt, beschreibt Gasser in seiner spannenden Geschichte." Zum Text.
 
 
 
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3 aus 24 - Meistempfohlen heute
 
Wie Schulz die große Koalition noch retten kann. Der SPD-Chef muss sich selbst zurücknehmen und sein Versprechen halten, nicht in ein Kabinett Merkel einzutreten. So könnte er den Parteitag für Koalitionsverhandlungen mit der Union gewinnen. Ein Kommentar von Heribert Prantl.

Der AfD stehen große Ämter zu, man sollte sie ihr geben. Die stärkste Oppositionspartei führt im Bundestag traditionell den Haushaltsausschuss - bei einer großen Koalition wäre das die AfD. Diese Aufgabe kann die Partei nicht nur mit provokanten Sätzen bewältigen. Ein Kommentar von Jens Schneider, Berlin.

Der Friedensprozess im Nahen Osten ist tot. Zwischen Israelis und Palästinensern eskalieren die Auseinandersetzungen, die Spirale der Gewalt dreht sich immer weiter. Eine große Schuld daran trägt US-Präsident Donald Trump. Ein Kommentar von Alexandra Föderl-Schmidt, Tel Aviv.
 
 
 
 
SZ-Leser diskutieren
 
Sollte Schulz an seiner Position gegenüber der Groko festhalten? "Als einfacher SPD-Wähler kann ich der SPD nur raten, keiner Groko zuzustimmen", schreibt Josef Gwinner, "weil die Ergebnisse der Sondierung nicht schlecht waren, aber nicht gut genug, um sich von der Union abzuheben." Leser Ossi sieht das ähnlich und findet, dass ein Eintritt in ein Kabinett Merkel "absolut unglaubwürdig" wäre. "Früher galt einmal der Spruch: 'ein Mann - ein Wort'". Diskutieren Sie mit uns.
 
 
 
 
 
 
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Kontaktieren Sie mich unter anne.kleinmann@sz.de.
 
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