Das Wochenende im Überblick: Vier Jungen aus Höhle gerettet, Erdoğan entlässt Staatsbedienstete, WM-Aus für Russland

Das Wichtigste des Tages direkt aus der SZ-Redaktion für Sie zusammengefasst.
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Krankenwagen verlassen den Ort des Rettungseinsatzes in Thailand.
Guten Abend aus der SZ-Redaktion, 
hier die wichtigsten Themen des Tages - zusammengestellt von Jana Anzlinger.
Das Wochenende kompakt
Erste Jungen aus Höhle in Thailand gerettet. Seit zwei Wochen harren eine Fußballmannschaft und ihr Trainer im Höhleninneren aus, weil eine Sturzflut den Rückweg abgeschnitten hat. Nun ist die Rettungsaktion angelaufen. Taucher haben vier Jungen in Sicherheit gebracht. Die übrigen neun Eingeschlossenen sollen am Montag (Ortszeit) befreit werden, so die Behörden. Zum Bericht
Spuren des Asylstreits. Innenminister Seehofer sagt, er könne mit Kanzlerin Merkel weiter "vertrauensvoll zusammenarbeiten". Sein Parteikollege Söder provoziert erneut die Koalitionspartner. Zur Nachricht. In Umfragen zieht die AfD mit der SPD gleich, auch die Union schwächelt. Grund könnte die Regierungskrise sein. Die Details
EXKLUSIV
Handyauswertung im Asylverfahren bringt kaum Nutzen. Seit September 2017 wertet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Daten von Mobiltelefonen aus, die Flüchtlinge bei sich tragen. 15000 wurden bereits ausgelesen, um Lügen aufzudecken - in 100 Fällen gab es Ungereimtheiten. Zum Bericht von Bernd Kastner
Nordkorea wirft USA "gangstermäßige" Forderungen vor. US-Außenminister Pompeo hat zwei Tage in Nordkorea über die Denuklearisierung der Halbinsel verhandelt. Anschließend verkündet Pjöngjang, das Treffen habe die Verhandlungen "in eine gefährliche Phase" geführt. Pompeo weist die Kritik zurück. Mehr dazu
Erdoğan entlässt mehr als 18000 türkische Staatsbedienstete. Den per Notstandsdekret Entlassenen werden Verbindungen zu Terrororganisationen oder Staatsgefährdung vorgeworfen. Außerdem schließt der Präsident Vereine und Redaktionen. Zur Nachricht
Brasiliens Ex-Präsident Lula kommt frei. Luiz Inácio Lula da Silva war wegen Korruption zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden - und befindet sich seit April im Gefängnis. Doch ein Bundesgericht sieht keine rechtliche Grundlage für eine Inhaftierung. Zur Nachricht
Im WM-Halbfinale trifft Frankreich auf Belgien und Kroatien auf England. Bei den Viertelfinal-Spielen am Wochenende hat Frankreich gegen Uruguay gewonnen, Belgien den Favoriten Brasilien düpiert, Kroatien Gastgeber Russland rausgeschmissen und England Schweden besiegt. Eine Übersicht über alle Spiele und Ergebnisse finden Sie hier.  
Fußball-WM

Kroatien belohnt sich für die Leiden
Nach einem irrwitzigen Abnutzungskampf werfen die Kroaten im Viertelfinale Gastgeber Russland aus dem Turnier. Die Entscheidung wird zum Déjà-vu.
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Russland ist stolz auf seine Helden
Die Russen scheiden bei der Heim-WM gegen Kroatien aus, das Land feiert seine Spieler und sich selbst trotzdem. Trainer Tschertschessow ist danach schon wieder zum Scherzen aufgelegt.
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Ein Bild von einem Fan
Englands Abwehrspieler Harry Maguire unterstützte die Three Lions vor zwei Jahren noch als Anhänger im Urlaub. Jetzt steht er beispielhaft für Trainer Southgates "Neues England".
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Meine Empfehlung
Von Karin Steinberger, Redakteurin der Seite Drei

Operation Tageslicht
Seit mehr als zwei Wochen sitzen zwölf Jugendliche und ihr Trainer in einer Höhle fest. Jetzt wurde beschlossen, sie rauszuholen, trotz aller Gefahren. Die Geschichte einer Rettung

"Die Jungs waren schon öfter nach dem Fußballtraining in die Tham-Luang-Höhle geklettert, und so sind sie auch am 23. Juni in die Dunkelheit gestiegen. Doch dann kam der Regen, in der Höhle stieg das Wasser und versperrte den Weg nach draußen. Asien-Korrespondent Arne Perras hat mit Verwandten geredet, mit freiwilligen Helfern und mit Mönchen, die Geister beschwören. Währenddessen haben sich die besten Höhlentaucher der Welt aufgemacht zu einer der schwierigsten Höhlenrettungen, die es je gab."
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3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende
Geflüchtete ohne Zuflucht. Die Menschen, die gerade aus der syrischen Provinz Daraa fliehen, sind nirgendwo erwünscht. Im Angesicht der Tragödie dort ist das Wort "Asyltourismus" unaussprechbar. Gastbeitrag von Carolin Emcke
Das große Schweigen. Seit zwei Jahren gibt es ein neues Sexualstrafrecht. Und die Hoffnung, dass Vergewaltiger angemessen bestraft werden. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Von Verena Mayer
Deutschland einig Schlabberland. Hauptsache, bequem: In Fußgängerzonen und Büros sieht man immer mehr Menschen, denen völlig egal ist, was sie anhaben. Was verrät das über uns selbst? Von Tanja Rest 
SZ-Leser diskutieren
EU-Skepsis: Jammern auf hohem Niveau? "Nein, sondern Kenntnis der wahren Geschichte", findet Beteigeuze. "Die EU bringt jedem Einzelnen positiven Gewinn", schreibt dagegen nenntmichishmael. "Das Positive und Angenehme wird schnell zur Selbstverständlichkeit", reflektiert Christian Döß. "Über Dinge, die uns nicht gefallen, können wir uns dagegen jeden Tag aufs Neue aufregen."  Diskutieren Sie mit uns.
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