Der Tag im Überblick: Hohe Strafe für Amazon, Anklage gegen Petry, Chemie-Nobelpreis vergeben

                                                           
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250 Millionen Euro soll Amazon in Luxemburg an Steuern nachzahlen.
 
 
 
 
 
Guten Abend aus der SZ-Redaktion,
hier die wichtigsten Themen des Tages - zusammengestellt von Juri Auel.
 
 
 
 
Der Tag kompakt
 
EU-Kommission verhängt Millionenstrafe gegen Amazon. Der Online-Versandhändler soll 250 Millionen Euro Steuern in Luxemburg nachzahlen. Der Konzern habe dort unfaire Steuervorteile genossen, heißt es. Die Kommission will außerdem Irland vor den Europäischen Gerichtshof bringen, weil das Land sich weigert, 13 Milliarden Euro Steuern von Apple einzufordern, berichtet Jan Schmidbauer.

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Frauke Petry. Die Politikerin soll wegen des Verdachts auf Meineid vor Gericht. Man könnte der angeblichen Sauberfrau aber noch eine weitere Straftat vorwerfen: Wählertäuschung, kommentiert Heribert Prantl.

Chemie-Nobelpreis für neue Mikroskopie-Technik vergeben. Die Preisträger sind der Schweizer Jacques Dubochet (Universität Lausanne), der Deutsche Joachim Frank (Columbia University, New York) und der Brite Richard Henderson (Universität Cambridge). Die Forscher sind Pioniere der "Kryo-Elektronenmikroskopie", mit der sich Prozesse des Lebens detailliert darstellen lassen. Die Einzelheiten
 
 
 
 
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Meine Empfehlung  
 
 
 
von Christiane Schlötzer, stellv. Ressortleiterin Seite Drei
 
 
 
 
 
 
 
 
Sprich mich nicht an
Beim Treffen der Tories in Manchester ist Premierministerin Theresa May kaum zu sehen, und wenn, dann hat sie offenbar Angst vor der Konfrontation. Über das Elend der britischen Konservativen.

"Die Tories ärgern sich auf ihrem Parteitag, dass ihnen das Wahlvolk davonläuft, junge Konservative erzählen, sie schämten sich ihrer Mitgliedschaft. Dazwischen, so hat es SZ-Reporterin Cathrin Kahlweit in Manchester beobachtet, wirkt Parteichefin Theresa May angeschlagen, einsam, unsicher, wenn sie 'im Stechschritt, die spitzen Schuhe wie Waffen in den Boden rammend', durchs Parteitagsfoyer schreitet." Zum Text
 
 
 
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3 aus 24 - Meistempfohlen heute
 
Erwachen aus wutgetränkter Apathie. Was der Kapitalismus mit dem Wahlerfolg der AfD zu tun hat - und warum ihre Anhänger einen "autoritären Nationalradikalismus" vertreten. Ein Interview mit dem Soziologen Wilhelm Heitmeyer. Von Markus C. Schulte von Drach

"Ich bin kein Kanake, ich bin Deutscher!" Drei Gutachter werten den Amoklauf am Münchner OEZ als rechtsradikales Verbrechen. Damit widersprechen sie den Ermittlungsbehörden, die von einem persönlichen, nicht aber politischen Motiv des Täters ausgehen. Von Lena Kampf und Kassian Stroh

US-Repräsentantenhaus beschließt verschärftes Abtreibungsrecht.
Der Gesetzentwurf sieht bis zu fünf Jahre Haft für Ärzte vor, die nach der 20. Schwangerschaftswoche Abtreibungen vornehmen. US-Präsident Trump unterstützt den Vorstoß. Zum Text
 
 
 
 
SZ-Leser diskutieren
 
Ist Schulz noch der Richtige für den SPD-Parteivorsitz? Ja, findet utzscre. "Dass Sieg und Niederlage einer Wahl über den Parteivorsitz entscheiden sollen, ist eine Betrachtungsweise, die nur in Gewinner und Verlierer einteilt. Eine Niederlage hinzunehmen und weiterzumachen, ist ein Zeichen dafür, dass es um die Sache geht." Xizor84 meint, dass Schulz selbst zwar keine Schuld am Debakel der SPD habe, aber dazu bereit gewesen sei, das "Schiff mit gewaltiger Schlagseite" zu übernehmen. "Im Grunde müssten auf die Führungspositionen der SPD komplett neue, unbelastete Menschen gesetzt werden." Diskutieren Sie mit uns.
 
 
 
 
 
 
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