Polizist beim Spannen erwischt / Neue Erkenntnisse zum Amoklauf / Wiesn-Bilanz

                                                           
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Liebe Leserin, lieber Leser,
 
es ist geschafft! Die 184. Wiesn ist in zwei Stunden vorbei, genau um 22.30 Uhr. Zum Abschluss steht gleich in vielen Zelten ein schöner Brauch an: der Kehraus. Besonders stimmungsvoll ist es am letzten Wiesnabend im abgedunkelten Hackerzelt, wenn 9000 Menschen mit Wunderkerzen, die Kollegin sagt „Sterndlwerfer", auf den Bierbänken stehen und mitsingen, wenn die Band "Sierra Madre" spielt. Schlussrituale müssen sein, sie machen den Abschied leichter.

Was nun bleibt? Die Erkenntnis, dass es „eine gmiatliche Wiesn, eine Wiesn zum Flanieren und Genießen war" (Wiesnchef Josef Schmid). Und mit 18 Tagen eine der längsten überhaupt. Der Abbau geht trotzdem ratzfatz, kaum sind die letzten Sterndlwerfer abgebrannt, geht es los. In ein paar Tagen erinnert auf der Theresienwiese nicht mehr viel an das größte Volksfest der Welt. Interessante Zahlen aus der Wiesnbilanz hat meine Kollegin Ingrid Fuchs zusammengestellt.

Andere Reste werden in München leider länger sichtbar sein. Wohl noch Monate werden uns die Plakatständer der Bundestagswahl die Laune vermiesen, an jeder Straßenecke, an jeder Ampel, an jeder Bushaltestelle werden Kandidaten um Stimmen werben, die man längst abgegeben hat, schreibt mein Kollege Wolfgang Görl. Er vermutet: Wahrscheinlich bleiben sie die nächsten vier Jahre stehen, damit die Münchner wegen ihrer Wahl ein schlechtes Gewissen bekommen. Aus demselben Grund dürfen dann auch die AfD-Plakate bleiben. Und damit niemand auf falsche Gedanken kommt: Papier, das länger der Sonne ausgesetzt ist, färbt sich von Natur aus braun.

Ihnen einen schönen Abend und eine entspannte kurze Arbeitswoche!
Jana Stegemann

Das Wetter: Sonne und Wolken wechseln sich ab, es bleibt überwiegend trocken; bis zu 18 Grad.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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