Der Tag im Überblick: Trump schockiert Börsen, Hackerangriff auf Bundesregierung, Sorge wegen Putin

Das Wichtigste des Tages direkt aus der SZ-Redaktion für Sie zusammengefasst.
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Hat mit seiner Ankündigung für Aufregung gesorgt: US-Präsident Trump. (Foto: AP)
Guten Abend aus der SZ-Redaktion, 
hier die wichtigsten Themen des Tages - zusammengestellt von Christian Simon.
Der Tag kompakt
Trumps angekündigte Strafzölle erschüttern die Börsen. Wegen des drohenden Handelskonflikts rutschte der Dax unter die Marke von
12 000 Punkten, auch die amerikanischen und japanischen Börsen verzeichnen Verluste. Die Details. Die Zölle sollen die Stahlindustrie der USA wiederbeleben - schaden damit aber dem Land und der Welt, kommentiert Claus Hulverscheidt.
EXKLUSIV
Hackerangriff auf Regierung war Teil einer weltweiten Spähaktion. Auch Staaten in Südamerika, im Baltikum oder Skandinavien sollen betroffen sein. In Deutschland spionierten die Hacker 17 Regierungsrechner aus. Hinter dem Angriff soll die Gruppe "Turla" stecken, die im Auftrag der russischen Regierung agieren soll. Von Reiko Pinkert und Hakan Tanriverdi
Sorge wegen Putins Rüstungspolitik. Der russische Präsident hatte am Donnerstag neue Atomwaffen und andere Waffensysteme der russischen Streitkräfte vorgestellt. Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Trump kritisierten Russland für die Aufrüstungspläne. Zum Text
Antonio Tajani soll italienischer Regierungschef werden. Für den Fall, dass das Rechtsbündnis des ehemaligen Premiers Silvio Berlusconi die Wahl am Sonntag gewinnt, sei er bereit, "dem Land zu dienen", sagte Tajani. Zur Meldung. Um die Wahl in Italien geht es auch im aktuellen SZ-Podcast: Der ehemalige Italienkorrespondent und stellvertretende Leiter der SZ-Außenpolitik Stefan Ulrich erklärt dort die "italienischen Verhältnisse".
Theresa May wünscht sich maßgeschneiderte Brexit-Lösung. In einer Rede wird sie konkreter als bisher und erklärt, die Tories wollten den Binnenmarkt verlassen, die Jurisdiktion des Europäischen Gerichtshofs beenden und eine harte Grenze in Irland vermeiden. London wünsche sich keine "Modelle von der Stange". Keines der existierenden Modelle sei gut genug. Am Mittwoch hatte sie den ersten Entwurf eines Austrittsabkommens, vorgelegt vom Chefunterhändler der EU, empört abgelehnt. Von Cathrin Kahlweit
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Meine Empfehlung
Von Christian Mayer, Ressortleiter Gesellschaft

Ja, bitte?

"Telefonieren war mal so normal, es gehörte zum Leben dazu. Der Griff zum Hörer war oft die einzige Chance, mit Menschen in Kontakt zu bleiben, Beziehungen zu pflegen, Informationen einzuholen. Und heute? Sind junge Leute eher verwundert, wenn man einfach ihre Nummer wählt. Das Smartphone ist vieles: eine Wissensmaschine, ein Selbstbestätigungsorgan, eine blinkende Taschenspielerei. Nur zum Telefonieren ist es offenbar nicht mehr da. Claudia Fromme beschäftigt sich in ihrem Essay mit der Frage, warum wir heute lieber schnelle Nachrichten oder Emojis verschicken, als menschlichen Stimmen zu vertrauen. Und wohin es führt, wenn wir das Zuhören verlernen."
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Autokonzerne bleiben stur. Obwohl Fahrverbote drohen, sperren sich die Firmen gegen Diesel-Nachrüstungen. Umweltministerin Hendricks will sie trotzdem nicht aus der Verantwortung entlassen. Von Michael Bauchmüller und Thomas Fromm
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Gustl Mollath droht Bayern mit Millionenklage. Er fordert mehr als zwei Millionen Euro Schadenersatz für alle materiellen und immateriellen Schäden, die ihm in sieben Jahren Psychiatrie entstanden sind. Von Maximilian Gerl
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Bayern sind überraschend aufgeschlossen. Eine Studie der Forschungsgruppe Wahlen ergab, dass sich Heimatverbundenheit und ein modernes Gesellschaftsbild für iele im Freistaat nicht ausschließen. Von Lisa Schnell
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SZ-Leser diskutieren
Strafzölle: Wie beurteilen Sie Trumps Entscheidung? "Für die Freunde der Globalisierung sind die von Trump geplanten Strafzölle sicherlich ein Schlag ins Gesicht", schreibt FreieGedanken. "Jeder versucht seine Interessen durchzusetzen", meint User Ossi, "Trump sagt das nur deutlicher als viele andere." Für Monikamm207 ist die Entscheidung konsequent: "Wenn Trump dem amerikanischen Wähler darlegen will, dass sein Mantra 'America first' keine leere Floskel war, dann muss er Maßnahmen vorweisen. Diesem Zweck dienen zweifellos die Strafzölle." Diskutieren Sie mit uns.
Haben Sie Anregungen? 
Kontaktieren Sie mich unter christian.simon@sz.de
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