Der Tag im Überblick: BKA und die Panama Papers, Busunglück auf A9, Warnung vor Cyberattacken bei Bundestagswahl

                                                           
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Im April 2016 durchsuchten panamaische Behörden die Büros der Kanzlei Mossack Fonseca
 
 
 
 
 
Guten Abend aus der SZ-Redaktion,
hier die wichtigsten Themen des Tages - zusammengestellt von Juri Auel.
 
 
 
 
Der Tag kompakt
 
BKA wertet Panama Papers aus. Das Bundeskriminalamt ist nach eigenen Angaben im Besitz von 11,5 Millionen Dokumenten und will sie nun nach Steuersündern durchsuchen. Die Süddeutsche Zeitung hatte zusammen mit rund 80 Medien weltweit im April 2016 enthüllt, wie Staatschefs, Diktatoren und Sportstars ihr Vermögen mithilfe der panamaischen Kanzlei Mossack Fonseca verschleiern. Die SZ und ihre Recherchepartner hatten sich geweigert, die Unterlagen an Behörden weiterzugeben - auch um ihren Informanten zu schützen. Die Ermittlungen des BKA könnten nun für etliche Deutsche juristische Folgen haben. Die Details

Busfahrer als Verursacher des Unglücks auf der A 9 unter Verdacht.
Gegen andere Personen werde nicht ermittelt, sagt die Polizei. Der Firmensitz des Busunterunternehmens in Sachsen wurde durchsucht. In dem ausgebrannten Bus waren 18 Menschen ums Leben gekommen. Zur Meldung. Thomas Harloff erklärt, wie ein Bus zur Feuerfalle werden kann.

Verfassungsschutz warnt vor Cyberattacken bei Bundestagswahl.
Deutschland stelle sich darauf ein, dass vor allem Russland versuchen könnte, durch Cyberaktivitäten auf die Wahlen Einfluss zu nehmen, sagt Innenminister de Maizière. Zum Text von Barbara Galaktionow

Unternehmer fordert 36,5 Millionen Euro von Boris Becker zurück. Der frühere Tennisstar habe Fristen zur Erstattung "wiederholt nicht eingehalten". Nachdem ihn ein Londoner Gericht für bankrott erlärt hatte, hatte Becker kürzlich im SZ-Interview gesagt, er sei nicht pleite. Mehr dazu

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Meine Empfehlung  
 
 
 
von Christiane Schlötzer, Stellvertretende Ressortleiterin Seite Drei
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein Land läuft der Zukunft entgegen
Ist Äthiopien das beste Afrika, das man bekommen kann? Es gibt dort modernere Trambahnen als in Köln – aber halt auch ein Regime, das mindestens so autoritär ist wie das in China.

"Bei Äthiopien denkt man an Hungersnot, aber nicht an einen wie Mulugeta Tesfakiros: Weingutbesitzer, Immobilienunternehmer. SZ-Afrika-Korrespondent Bernd Dörries hat Tesfakiros getroffen, der sein Land für sein schnelles Wirtschaftswachstum preist. Dörries sprach aber auch mit dem Blogger Befeqadu Hailu, der gerne seinen Folterern vergeben würde, wenn das Äthiopien zu einem besseren, freieren Land machen würde." Zum Text
 
 
 
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3 aus 24 - Meistempfohlen heute
 
CDU-Generalsekretär Tauber beleidigt Minijobber. Wer etwas Ordentliches gelernt habe, brauche keine drei Minijobs, twittert der CDU-Generalsekretär. Nun versucht er, die Empörung einzufangen. Von Jakob Schulz

Wie Chefs unkündbaren Mitarbeitern Fallen stellen. Eingeschleuste Mitarbeiter sollen erst das Vertrauen der Angestellten gewinnen - und dann einen Kündigungsgrund liefern. Von SZ-Autoren

Die Trinkflasche ist die neue It-Bag
. Der Markt für Flaschen zum Auffüllen wächst. Es gibt sie mittlerweile mit Holzmaserung, in Marmor-Optik oder im Metallic-Look. Immer inklusive: der Vorwurf an alle, die keine dabei haben. Von Angelika Slavik
 
 
 
 
SZ-Leser diskutieren
 
Hat das Modell Minijob ausgedient? "Ja hat es und Herr Tauber gleich mit", schreibt Gracco angesichts des umstrittenen Tweets des CDU-Generalsekretärs. FreieGedanken zufolge habe der Minijob "nicht nur ausgedient, es hätte ihn nie geben dürfen": "Meiner Meinung nach wurde er nur geschaffen, um die Arbeitslosenzahlen zu drücken. Vergleichbar mit dem Herumfeilen an der Definition von Arbeitslosigkeit, das auch nur dazu dient, die Arbeitslosenzahlen künstlich zu drücken. Peter Tauber hat teilweise Recht, Minijobs sind nichts, aber das sollte er mal seiner Chefin beibringen." ReinerAlex fände es "schön, wenn die CDU mehr täte, um vollwertige Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen. Dann ginge es den Minijobbern auch anders, Herr Tauber." Diskutieren Sie mit uns.
 
 
 
 
 
 
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Kontaktieren Sie mich unter juri.auel@sz.de.
 
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